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Bin ich bereit für den Husky?


Immer wieder kommt es vor, dass sich Kurzentschlossene einen Hund anschaffen, ohne sich vorher über die Hunderasse informiert bzw. das Für und Wider dieses Hundes abgewogen zu haben.

Der Husky ist ein Arbeitshund, der überdurchschnittlich viel Bewegung und Beschäftigung braucht.

Wer sich für diese Rasse entscheidet, sollte tägliche ausgiebige Spaziergänge mit dem Hund einplanen.

Mache Dir Gedanken über folgende Aspekte:

  • Arbeitszeit: Wie stark bin ich beruflich eingespannt? Gibt es Familienmitglieder, die sich um den Hund kümmern, während ich meiner Arbeit nachgehe?
  • Wohnen: Befindet sich in der Nähe meiner Wohnung bzw. meines Hauses ein Wald, große Wiesen oder Felder für die täglichen Spaziergänge mit dem Hund? Ist die Haltung eines Huskies in meiner Wohnung erlaubt (Mietvertrag)?
  • Finanzielles: Kann ich ohne weiteres alle Kosten tragen, die ein so großer Hund mit sich bringt? Auch überraschende Rechnungen, beispielsweise vom Tierarzt?
  • Vorlieben: Lege ich großen Wert auf einen gepflegten Rasen und Garten oder darf der Husky diesen nach eigenen Vorstellungen umgestalten? Was ist mit Urlaub, Kurz- und Dienstreisen? Habe ich die Möglichkeit, den Hund jedes Mal mitzunehmen? Habe ich Geld für eine Hundepension?
  • Abneigungen: Wenn der Husky in der Wohnung bzw. im Haus gehalten wird, haart er ganzjährig. Hätte ich ein Problem damit, wenn Hundehaare an meiner Kleidung, überall in der Wohnung oder im Auto vorzufinden wären?
  • Freizeit: Bin ich bereit mich einzuschränken? Es muss um den Hund herumgeplant werden. Die Spontanität leidet. Vielleicht kannst Du Hobbys nicht mehr so ausgiebig nachgehen wie früher. Bin ich bereit jeden Tag früh aufzustehen? Auch am Wochenende, an Feiertagen oder im kalten, dunklen Winter?
  • Kann ich damit umgehen, Essen nicht mehr ohne Aufsicht stehen zu lassen?
  • Sauberkeit: Stört es mich, wenn mein Hund mit schmutzigen Pfoten auf meinem Teppich läuft? Was ist, wenn mein Husky noch nicht stubenrein ist? Welpen machen anfangs öfter mal Häufchen und Bächlein in die Wohnung.
  • Kaltes Wetter: Oder wenn ich mit ihm bei Nässe und Kälte spazieren gehen muss?

Ziehen alle Familienmitglieder mit?

Husky kaufen
Der Kauf eines Husky will gut überlegt sein! Bin ich bereit die Verantwortung dafür zu übernehmen?

Der Husky kann 15 Jahre und älter werden. Wer sich für diesen Hund entscheidet, geht also eine langfristige Verpflichtung ein.

In der Regel entwickelt man eine starke emotionale Bindung zu seinem Vierbeiner. Der Hund wird zum festen Familienmitglied und muss auch von allen anderen Familienmitgliedern als solches akzeptiert werden.

Ideal ist es, wenn das Zusammenleben mit dem Husky für alle Familienmitglieder einen Gewinn darstellt. Das Miteinander kann zu Problemen führen, wenn beispielsweise Familienmitglieder an einer Hundeallergie leiden oder wenn sie nicht bereit sind, die oben aufgelistete Aspekte, die das Zusammenleben mit einem Hund mit sich bringen, zu akzeptieren.

Allergie gegen Hunde

Bei Allergien gegen Hundehaare treten folgende Symptome auf:

  • Gereizte Augen: Augenjucken, Augenrötungen, geschwollene Augenlieder.
  • Verstopfte Nase, Juckreiz in der Nase, Nase, die läuft.
  • Kratzen und Kribbeln im Hals. Atemnot. Schwellung der Schleimhäute.
  • Hautreaktionen wie Juckreiz.
Was spricht gegen einen Hund?
Was spricht gegen einen Hund?

Die Symptome unterscheiden sich von Person zu Person. Während bei manchen nur eine Reaktion auftritt, leiden andere unter allen obengenannten Allergie Symptomen. Eine Hundeallergie muss auf jeden Fall ernst genommen werden, denn sie kann Kopfschmerzen, Erschöpfungszustände und sogar Depressionen verursachen.

Problematisch wird es, wenn sich die Allergie auf Hundehaare erst dann entwickelt, wenn man bereits eine Weile seinen Hund hält. Dass die meisten Hundebesitzer die wirkungsvollste Lösung – den Hund abzugeben – ablehnen, ist mehr als verständlich. Schnell wird aus so einem Hund dennoch ein Husky in Not.

Der Hund ist bereits ein Mitglied der Familie geworden, die gegenseitige Bindung ist nicht einfach aufzulösen.

In diesen Fällen sollte alles unternommen werden, die Allergie durch Behandlung in den Griff zu bekommen, bevor die radikale Lösung – die Abschaffung des Hundes – in Erwägung gezogen wird. Leichtere Allergiesymptome lassen sich gut behandeln, sodass die Beschwerden verschwinden.

Erste Maßnahmen bei einer Hundeallergie

  • Als erste Maßnahme werden die Hundehaare beispielweise durch häufiges Staubsaugen und Wischen so weit wie möglich entfernt.
  • Wenig oder keine Wohntextilien mindern ebenfalls die Allergene im Haushalt.
  • Hunde mit festem Schlafplatz im Bett des Allergikers müssen zukünftig einen anderen Schlafplatz zugewiesen bekommen.
  • Den Hund häufiger waschen und kämmen und die Haare öfter schneiden.

Urlaub

Mit dem Husky in Urlaub fahren
Ferienhäuser sind ideal um mit dem Husky in Urlaub zu fahren.

Wer den Urlaub ohne seinen Hund plant, sollte überlegen, wo sein Vierbeiner am besten aufgehoben ist: ihn beispielsweise bei Freunden und Verwandten abzugeben oder die Alternative zu wählen und den Hund in einer Tier-Pension unterzubringen.

Viele Hundebesitzer wollen auch im Urlaub auf die Gesellschaft ihres Hundes nicht verzichten.

Mittlerweile gibt es viele Reiseziele, in denen Hunde nicht nur erlaubt, sondern willkommen sind.

Auch gibt es immer mehr Strände, an denen Hunde ins Meer springen dürfen. Sehr beliebt unter Hundebesitzern sind Ferienhäuser, in denen Vierbeiner gestattet sind. Viele Urlaubsdomizile in Deutschland, aber auch in Nachbarländern wie Dänemark, bieten solche Urlaubshäuser an und statten diese sogar mit Hundekörbchen, Fressnapf usw. aus. Auch Camping ist unter Hundebesitzern sehr beliebt.

Mehr dazu: Urlaub mit Husky.

Haus, Wohnung oder Mietwohnung

Nicht alle Menschen, die sich einen Hund anschaffen wollen, besitzen ein Haus mit großem Garten.

Wer in einer Mietwohnung lebt, sollte sich vor dem Kauf eines Hundes informieren, ob die Hundehaltung überhaupt gestattet ist.

Bei einer Wohnung ohne Gartenanteil ist es wichtig, dass der Husky nicht zu kurz kommt und genug Auslauf bekommt.

Die Fragen, die man sich hier stellen muss, sind: Steht mir täglich genug Zeit zur Verfügung, um mit dem Hund lange Spaziergänge unternehmen zu können?

Gibt es in der Nähe meiner Wohnung genug Grünflächen oder einen Wald, sodass der notwendige tägliche Auslauf meines Husky gewährleistet ist?

Was kostet ein Husky?

Die Preise für einen Husky Welpen können je nach Züchter stark variieren.

Seriöse Züchter trennen die Welpen nicht zu früh von der Mutter und können Auskunft über die Hundeeltern geben.

Waren diese gesund und hatten sie ein einwandfreies Wesen? Ein Tier darf niemals aus Mitleid angeschafft werden. Auch bei so genannten „Schnäppchen“ ist immer Vorsicht geboten.

Verantwortung fürs Leben

Wer sich für einen Hund entscheidet, geht eine große Verantwortung ein.

Dabei sind es nicht nur die Kosten, die auf einen Hundehalter zukommen.

Ein Vierbeiner beansprucht viel Zeit für sich. Er braucht viel Zuwendung und die richtige Erziehung, damit Sozialisierung und problemlose Integration in die Familie reibungslos verlaufen können.

Welche Kosten kommen auf einen Husky Halter zu?

Zu den festen Kosten für einen Hund gehören neben dem Anschaffungspreis auch die Kosten für die Grundausstattung. Dazu gehören:

  • Hundehalsband und Hundeleine
Alubox für Husky
Eine Alubox ist die sicherste Aufbewahrung für den Husky im Auto. Der teure Anschaffungspreis rechtfertigt die höhere Sicherheit. Fotoquelle
  • Hundekorb bzw. Hundebett. (siehe auch amazon.de) Dieses schützt den Hund vor Kälte und bietet eine Polsterung für den harten Untergrund. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Hundekorb die richtige Größe hat.
  • Wasser- und Futternapf.
  • Transportbox: Diese muss groß genug sein und dem Hund die Möglichkeit bieten, darin zu stehen und sich zu drehen.
  • Hundegurt für die Reise.
  • Hundebürste für die Fellpflege
  • Hundespielzeug: Bewährt hat sich Hartgummispielzeug, das mit Leckerli gefüllt werden kann.
  • Trainingszubehör (Hundepfeife, Klicker, Futterbeutel etc.)

Laufende Kosten

  • Hundehaftpflicht-Versicherung: Hundehalter haften für ihre Vierbeiner. Für diese so genannte „Gefährdungshaftung“ sollten Hundehalter unbedingt eine Hundehaftpflichtversicherung abschließen.
  • Hundesteuer: Diese kann von Gemeinde zu Gemeinde extrem variieren und wird darum am besten direkt vor Ort oder auf der entsprechenden Webseite abgefragt.
  • Tierarzt: Hunde sollten ein bis zwei Mal im Jahr beim Tierarzt vorstellig werden, damit er einige Routineuntersuchungen durchführen kann. Die Kosten belaufen sich schnell auf einige hundert Euro im Jahr. Eine private Hunde- oder OP-Krankenversicherung ist auf jeden Fall eine Überlegung wert.
  • Hundefutter: Hochwertiges Futter ist immer zu empfehlen, da der Hund es generell besser verträgt.
  • Hundeschule: Die richtige Hundeerziehung ist extrem wichtig für das harmonische Miteinander. Eine Hundeschule unterstützt die Ausbildung des Huskys und gibt wichtige Anleitungen, Tipps und hilft bei Problemen.
  • Hundesitter und Hundepension: Für den Fall, dass man ohne den Hund in den Urlaub fährt, sollte ein Budget für die Hundebetreuung eingeplant werden. Gleiches gilt, wenn berufstätige den ganzen Tag auf der Arbeit sind und der Husky nicht zum Abend alleine bleiben soll. Dies wäre wenig artgerecht.

Hündin oder Rüde?

Rüden markieren gern ihr Revier, weshalb die Spaziergänge mit ihnen länger ausfallen.

Bei richtiger Erziehung sind sie in der Wohnung ebenso stubenrein wie die Hündinnen.

Hündinnen werden zweimal im Jahr läufig und können während dieser Zeit etwas schwierig werden.

Im Charakter gibt es generell keine Unterschiede. Dieser hängt von der Sozialisation im Welpenalter, der Aufzucht/Erziehung und den Elterntieren ab.

Welpe oder ausgewachsener Hund?

täglicher Auslauf mit dem Husky
Der Husky braucht täglich viel Auslauf. Hast Du die Zeit dazu?

Es lässt sich nicht verallgemeinern, ob ein Welpe einem ausgewachsenen Hund vorzuziehen ist.

Beide Entscheidungen haben Vor- und Nachteile.

Ein Welpe darf nicht allzu lange allein gelassen werden. Welpen sind meistens nicht stubenrein und müssen richtig erzogen werden. Dies alles kostet viel Zeit und Nerven.

Ein ausgewachsener Hund hat bereits seine Charakterzüge ausgebildet, sodass sein Wesen besser eingeschätzt werden kann. Sie sind manchmal gut erzogen, leinenführig, stubenrein und kennen das Miteinander mit dem Menschen bereits.

Husky in Not

Wer auf der Suche nach einem Hund ist, darf auf jeden Fall die Möglichkeit erwägen, einen Husky aus dem Tierheim zu übernehmen.

Es gibt auch viele Internetseiten, die sich mit dem Thema Hunde in Not befassen und diese Hunde in liebevolle Hände vermitteln wollen.

Mehr dazu: Husky in Not.

Dieser Beitrag hat 7 Kommentare

  1. Einer der umfassendsten Inhalte von höchster Qualität, die ich kürzlich in diesem Bereich gelesen habe. Perfekter Inhalt für Leute, die einen Husky haben wollen.

    1. MeinHusky.de

      Danke für das Lob 🙂

  2. Bernhard

    Hallo zusammen, habe fast alle Kommentare gelesen. Was mich noch sehr interessiert, dass mit dem Jagdtrieb.
    Wohne im schönen Tirol rund herum gibt es Felder und Wald vor meiner Haustür. Auch sehe ich am Abend Rehe die das frische gras fräsen ( ca. 300 Meter von meinem Haus) .
    Was würde hier ein Husky der nicht angeleint ist machen ?

    Vom Auslauf her würde alles passen. Bin selber jeden Tag laufen oder gehe viel in die Berge. Im Winter drei mal pro Woche Skitouren. Würde sagen die Voraussetzungen passen perfekt.

    Das einzige wo ich immer noch am zweifeln bin ist das ich einen Hund möchte der nicht immer an der Leine sein muss.
    Auch wenn ich ihn rufe er zurück kommen sollte.
    Kann man da sagen ein Husky macht das bzw erlernt das mit sehr viel Übung ??

    Wie gesagt Wohnort am Land direkt in den Bergen Tirols.

    LG Bernhard

    1. Daniel

      Ohne sehr gute Hundeerfahrung werden Sie es wahrscheinlich nicht schaffen einen Husky sicher abrufen zu können.
      Selbst mit viel Erfahrung klappt es dann auch nicht immer. Ich kenne einige Huskybesitzer die vorher schon andere Hunde hatten und dann mit dem Husky nicht klar gekommen sind. Wenn man einen sanftmütigen bekommt ist das dann machbar. Wenn man einem mit nem starken Charakter bekommt kann es gut sein das es nie klappt. Vor allem weiß man im Welpenalter noch nicht hundertprozentig was man für einen bekommt und wie stark der Jagdtrieb mal sein wird. Selbst bei anderen Hunderassen mit ausgeprägtem Jagdinstinkt ist es schwierig es abgewöhnen. Beim Husky ist es meiner Meinung nach noch mal ne ganz andere Hausnummer aufgrund der eigenständigkeit/dickköpfigkeit. Wenn es also zwingend ohne Leine sein muss würde ich mir das noch ein paar mal durch den Kopf gehen lassen.

  3. Schneider

    Hallo, und Danke für Ihre Berichte inkl. Antworten.
    Ein Husky passt somit definitiv nicht zu uns, wir wollen Leinen möglichst vermeiden.
    Gruss Hans

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