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Tipps für die Husky Erziehung


Einen Husky zu erziehen, ist keine leichte Aufgabe, da dieser Hund als eigenwillig und temperamentvoll gilt, dazu einen stark ausgeprägten Jagdtrieb besitzt.

In der Regel gilt: Je früher mit der Erziehung begonnen wird, desto leichter fällt es einem Husky, Befehlen Folge zu leisten.

Am besten ist es, wenn die Erziehung bereits im Welpen Alter beginnt, da Versäumnisse bzw. eine Fehlerziehung bei ausgewachsenen Hunden nur schwer gerade zu biegen sind.

Damit die Hundeerziehung gelingt, muss man bereit sein, genug Zeit, Geduld und Energie für die Erziehung seines Huskys aufzubringen.

Den Jagdinstinkt respektieren

 

Husky Erziehung
Die Erziehung eines Siberian Husky erfordert viel Geduld und Ausdauer

Der Jagdinstinkt dieser Hunderasse ist nur schwer zu bändigen.

Vor allem dann, wenn ein Siberian Husky eine Beute gewittert hat, kann ihn nichts mehr bremsen.

Der Hund reagiert meistens auch nicht mehr auf Rufe. Um dieses Verhaltensmuster zu ändern, ist ein systematisches Training im Rahmen einer Erziehung notwendig. 

Den Siberian Husky motivieren

Aufgabe des Husky Halters ist es, herauszufinden, wie er seinen Hund am besten motivieren kann. Ob mit einem Leckerli, einem Lob mit Streicheleinheiten oder dem Lieblings Hundespielzeug – der Husky muss begreifen, dass es sich lohnt, den Befehlen seines Herrchens Folge zu leisten.

Wichtig ist, dass die Belohnung unmittelbar nach dem gewünschten Verhalten erfolgt. Schließlich muss der Hund merken, wofür er belohnt wird und das erwünschte Verhalten in einer ähnlichen Situation wieder zeigen.

Alle Familienmitglieder müssen mitziehen

Ein sehr wichtiger Punkt bei der Hundeerziehung ist die Beteiligung aller Familienmitglieder. Es sollte Einigung darüber herrschen, was der Hund darf und was nicht und die Erziehung muss konstant durchgezogen werden.

Dabei darf die Grunderziehung nur von einer einzigen Person übernommen werden, damit der Hund nicht unnötig durcheinander kommt.

Tipps für die Husky Erziehung

Tipps für die Husky Erziehung
Konsequenz, Ausdauer und Geduld sind wohl die wichtigsten Tipps für die Husky Erziehung.

Der Husky liebt seine Unabhängigkeit und die freie Natur. Seine Erziehung kann sich daher etwas schwieriger gestalten, als bei anderen Hunderassen.

Folgende Erziehungstipps können dem Siberian Husky Halter eine gute Orientierungshilfe bieten:

  • Die Grunderziehung sollte alleinige Aufgabe der Bezugsperson sein.
  • Stimme und Körpersprache als Erziehungshilfe einsetzen.
  • Konsequenz: Diese gehört zu den wichtigsten Bedingungen für eine erfolgreiche Erziehung.
  • Viel Geduld mitbringen: Das Erlernen der Grundbefehle erfordert viel Übung und Zeit. Die Bezugsperson muss bereit sein, diese aufzubringen.
  • Üben: In der Regel benötigen Hunde viele Wiederholungen, damit sie das Gelernte auch festigen können. Bis zu 200 Übungen pro Kommando können erforderlich sein, damit der Husky einen Befehl verinnerlicht hat und ihm folgen kann. Um den Hund nicht zu überfordern, empfiehlt es sich, mit kurzen Trainingseinheiten zu beginnen und diese nur langsam zu steigern.
  • Abwechslungsreiches und interessantes Training: Ein langweiliges Programm und ein immer gleich ablaufendes Training stellt nicht nur für uns Menschen eine echte Zumutung dar.
  • Den Husky verstehen / die richtige Kommunikation: Der Husky ist in der Lage, den Ausdruck der Mimik, die Lautstärke der Stimme, die Bewegungen und den Tonfall seines Halters zu deuten und Schlüsse zu ziehen, wie er ihm gerade gesonnen ist. In der Trainingsphase ist es daher sehr wichtig, ein bestimmtes Kommando immer im gleichen Tonfall zu geben und die Ruhe zu bewahren, sollten sich zunächst keine konkreten Trainingserfolge einstellen. Die Bezugsperson muss dem Hund nicht nur Sicherheit und Vertrauen vermitteln, sondern auch in der Lage sein, die Signale seines Huskys richtig zu deuten. Dazu gehören: die Ohrenhaltung, Stellung der Rute,Rückenhaare, Bellen oder Knurren.
  • Lernumfeld: Das erfolgreiche Training der Kommandos erfordert ein optimales Lernumfeld, das ein geduldiges Üben möglich macht und damit wichtige Situationen simuliert werden können. Eine optimale Lernumgebung für die Erziehung eines Hundes bieten Hundeschulen an.

Nach dem Welpen Kauf

Die Erziehung beginnt im Welpenalter.
Die Erziehung beginnt im Welpenalter.

Nach der Anschaffung eines Husky-Welpen und bereits beim Husky-Züchter beginnt die Zeit der Sozialisierung und Erziehung des Hundes. DieSozialisierungsphase beginnt in der achten Lebenswoche und dauert circa vier bis sechs Wochen an.

In dieser Zeit kann der Hund spielerisch lernen. Die Gefahr dabei – er kann sich jetzt genauso gut negative Verhaltensmuster aneignen, die er später, wenn überhaupt, nur sehr schwer aufgeben wird.

Nach der Trennung von der Mutter und den Wurfgeschwistern muss sich der Welpe erst einmal an seinen Besitzer gewöhnen. Die erste Zeit ohne sein gewohntes Umfeld stellt eine psychische Belastung für den kleinen Hund dar.

Damit die neue Bindung gut klappt, muss man sich bemühen, das Vertrauen des Welpen zu gewinnen. Daher ist in der ersten Zeit viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Man sollte weder zu viel noch zu wenig mit dem Welpen unternehmen, ihn weder überfordern noch vernachlässigen. Spaziergänge durch die Großstadt, der Kirmes Besuch oder sonstige stressfördernde Unternehmungen sind jetzt Fehlanzeige.

Einige Grundregeln für die Welpen Betreuung

  • Der Welpe muss sich an sein neues Zuhause gewöhnen. Er braucht eine gewisse Zeit, um seine neue Umgebung zu erschnuppern und sich in der noch fremden Welt zurecht zu finden.
  • Die ersten Spaziergänge mit dem Welpen sollten in der freien Natur stattfinden: im Wald, auf Wiesen oder Feldwegen.
  • Langsames Heranführen des Welpen an wenig belebte Straßen.
  • Bereits im Alter von acht Wochen kann das Jungtier eine Welpen Spielgruppe besuchen und dort wichtige Verhaltens Grundlagen erfahren.
  • Den Welpen auch an fremde Menschen gewöhnen, indem man sie den Welpen streicheln und füttern lässt.
  • Den Welpen an die Leine gewöhnen. Diese gibt dem Welpen Sicherheit und bietet ihm in Stresssituationen Halt.

Die Belastung langsam erhöhen

Erst nachdem sich der Welpe an sein neues Umfeld gewöhnt hat, darf man langsam die Belastung erhöhen.

Sollte er sich dabei ängstlich verhalten, dürfen keine Streicheleinheiten als Beruhigung eingesetzt werden.

Diese werden nämlich als Belohnung aufgefasst und ein mögliches „Fehlverhalten“ des Welpen fördern.

Wie wird mein Welpe stubenrein?

Welpen müssen in der Regel nach dem Fressen, Trinken oder Schlafen ihre Geschäfte verrichten.

Aus ihrer Sicht ist der weiche Wohnzimmerteppich ideal dafür geeignet. Daher sollte man dem Welpen zuvor kommen und mit ihm anfangs alle zwei Stunden hinausgehen.

Sobald der Welpe beginnt, sich im Kreis zu drehen und zu schnüffeln, sollte man ihn schnell hochheben und dorthin nach draußen tragen, wo er sein Geschäft erledigen darf.

Nachts wird der Welpe noch nicht durchhalten können. Eine Möglichkeit ist, in der Nähe des Welpen zu übernachten und sich einen Wecker zu stellen, um dem Hund zuvorzukommen.

Die Alternative besteht darin, ihn in einer Hundebox (siehe www.1a-hundebox.de) schlafen zu lassen.

Da Hunde ihre Schlafplätze nicht verschmutzen wollen, wird sich der Welpe bemerkbar machen, wenn er muss.

Wenn der Welpe anfangs doch im Haus urinieren sollte, so ist es falsch, ihn dafür zu bestrafen. Generell sollte der Hund Lob und Bestrafung unmittelbar mit der Handlung in Verbindung bringen können.

Liegt seine Handlung schon eine Weile zurück, so würde er den Sinn der Bestrafung nicht begreifen.


Welpen Erziehung: Der 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen. Plus Junghund-Training vom 5. bis 12. Monat

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8 Wochen Trainingsplan für die ersten Wochen. Danach gibt es Junghund Aufgaben für die Monate 5-12

Ein tolles Buch für das erste Jahr zusammen. In dem Buch findet man wirklich viele hilfreiche und nahezu in jeder Lage anwendbare Tipps und Tricks. Gerade für Hundeanfänger ist dieses Buch zu empfehlen.

Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.
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Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung „Platz“ lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung „Sitz“ vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man „fertig“ ist.

Themen:

  • Allgemeine Tipps
  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
  • Junghund Training ab 5 Monaten
  • Welche Probleme können auftreten + Tipps
  • Notizbuchmöglichkeit zur Lernkontrolle + Dokumentation der Fortschritte

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.
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Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan welcher als Vorlage für seine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst im Buch steht alles drin was man im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen muss.

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Grenzen setzen

Je früher man seinem Husky die Grenzen aufzeigt, desto leichter lernt er diese.

Eine antiautoritäre Erziehung ist bei einem Hund absolut fehl am Platz. Im ersten Jahr ist es wichtig, jederzeit die Kontrolle über den jungen Hund zu haben.

Bei einer Erziehung ohne Grenzen kann sich der Hund zum Tyrannen entwickeln und die Führung übernehmen.

Grenzen setzen bedeutet nicht, den Hund ständig einzuschränken oder zu bestrafen, sondern im richtigen Moment richtig zu reagieren.

Zurechtweisungen und Strafen, die der Hund nicht versteht, können ihn verunsichern und die Beziehung zu seinem Herrchen negativ beeinträchtigen.

Grundbefehle erlernen

Zu einer Husky Erziehung gehört, dem Hund einige Grundbefehle beizubringen. Dazu gehören:

  • Sitz: Wenn man über den Kopf seines Hundes einen Leckerbissen hält, setzt sich der Hund in der Regel hin, um besser hochsehen zu können. Sobald dies geschieht, wird das Kommando „Sitz“ ausgesprochen und dem Hund das Leckerli gegeben. Wichtig ist es auch, das Kommando wieder aufzuheben. Hierzu dient der Befehl „Lauf“, sobald der Hund wieder aufsteht.
  • Platz: Sobald sich der Hund nach dem Kommando „Sitz“ hingesetzt hat, sollte man seine Vorderlappen nehmen und sie sanft zu sich ziehen. Hier sollte der Befehl „Platz“ ausgesprochen werden. Sobald der Hund liegt, bekommt er eine Belohnung.
  • Bei Fuß: Ein wichtiges Kommando, da es zu Situationen kommen kann (wie bei engen Wegen oder großen Menschenmassen), in denen der Hund nicht von der Seite seines Besitzers weichen sollte. Die Leine ist locker zu lassen, in der linken Hand ein Leckerbissen bereitzuhalten. Danach einfach loslaufen und wenn der Hund folgt, ihm nach und nach das Leckerli geben.
  • Aus: Bei dem Kommando muss der Hund den Gegenstand, den er im Maul trägt, freigeben. Das Kommando sollte laut ausgesprochen werden, während man beispielsweise einen Hausschuh aus dem Welpen Maul zieht. Der Hund muss lernen, das Maul zu öffnen, ohne zuzubeißen. Einem Husky das „Aus“ beizubringen, ist keine leichte Aufgabe. Gerade Jagdhunde mögen es nicht, ihre „Beute“ wieder freigeben zu müssen.
  • Nein: Es ist sehr wichtig, dass ein Welpe lernt, was dieses Kommando bedeutet. Am einfachsten ist es, das „Nein“ beim Üben anderer Befehle mit einzubringen.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Husky- Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch sind Sie blitzschnell in der Lage Ihrem Husky ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten können Sie immer und überall mit Ihrem Husky clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

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Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Husky alleine lassen

Als Rudeltier wird der Husky eine sehr enge Bindung zu seinem Besitzer entwickeln, den er als sein Rudelansehen wird.

Daher dürfen Huskys niemals für längere Zeit allein im Garten, in einem Zimmer oder gar einem Zwinger eingesperrt werden!

Trotzdem gibt es natürlich Situationen, in denen der Husky schlichtweg alleine bleiben muss. Bei berufstätigen Menschen oder aber, wenn Sie einfach mal Freunden treffen wollen, ein Arztbesuch ansteht oder Sie ins Kino möchten.

Einen Welpen können Sie natürlich noch nicht besonders lange allein lassen. Er musste seine gewohnte Umgebung beim Züchter verlassen, inklusive Mutterhündin und seinen Wurfgeschwistern. Dies stecken einige Welpen erst einmal nicht besonders gut weg. Zunächst sollte sich also Ihr Vierbeiner eingewöhnen und Vertrauen zu Ihnen fassen. Sie sind jetzt sein neues Rudel.

Nichtsdestotrotz können Sie ihm von Anfang an klarmachen, dass Sie nicht 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen. So können gewisse Bereiche der Wohnung oder des Hauses unzugänglich gemacht werden. Vielleicht darf der Husky sich nicht in der Küche aufhalten oder er soll schlichtweg nicht ins Badezimmer. So lernt er schnell, dass Sie hin und wieder kurz verschwinden, aber natürlich stets wiederkommen.

Welpen haben die Angewohnheit, Ihren Menschen auf Schritt und Tritt zu folgen. Schließen Sie trotzdem ab und an die Türe, wenn Sie einen Raum verlassen, und hindern Sie den kleinen Kerl so am Nachlaufen. Dabei wird der Raum zunächst nur für wenige Augenblicke geschlossen und das Zeitfenster erst nach und nach ausgeweitet.

Verleiht der Husky-Welpe seinem Unmut laut Ausdruck, warten Sie, bis er sich etwas beruhigt hat. Dann erst treten Sie wieder ins Zimmer. Sonst lernt er, dass es sich lohnt, zu jaulen und so richtig Theater zu machen. Denn dann kommen Sie ja schnell wieder.

Bleibt Ihr Husky schließlich gelassen, wenn Sie sich nicht im selben Raum mit ihm aufhalten, können Sie zum nächsten Schritt übergehen: Verlassen Sie das Haus. Dabei sollten Abschied und Willkommensgruß kurz und knackig ausfallen. Machen Sie kein übertriebenes Brimborium draus. Schließlich soll der Hund ja merken, dass es vollkommen normal ist, wenn sein Mensch hin und wieder geht.

Machen Sie dabei jedoch nicht den Fehler, einfach draußen auf der Straße oder im Hausflur stehen zu bleiben. Ihr Vierbeiner ist sehr schlau und wird wissen, dass Sie noch ganz in der Nähe sind.

Sie sind neugierig, was Ihr Husky so in Ihrer Abwesenheit macht und ob er ruhig bleibt? Eine Heimtierkamera oder eine einfache Webcam kann Ihnen dabei helfen. Dies hat zeitgleich den Vorteil, dass Sie sich wieder auf den Heimweg machen können, wenn Ihr Hund sich niedergelegt hat oder sonst wie entspannt wirkt. Ein guter Zeitpunkt also, um nach Hause zu kommen.

Auch hier sollten die Abwesenheitsintervalle wieder schrittweise ausgedehnt werden. Rund 5 Stunden sollte dabei später jeder Hund alleine bleiben können. Wird es dauerhaft länger (8-9 Stunden oder gar mehr), sollte über eine Fremdbetreuung des Hundes nachgedacht werden.

Kleine Tipps und Tricks:

  • Mit Absperrgittern (Baby-Gate) können sie Tabuzonen im Haus schaffen. Viele möchten beispielsweise nicht, dass der Hund im Kinderzimmer oder der Küche ist.
  • Eine Transportbox, die der Husky kennt und wo er sich wohlfühlt, kann als Rückzugsort in der Wohnung aufgestellt werden. Eine Decke mit einem bekannten Geruch kann den Trennungsstress mindern.
  • Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Hund, ehe Sie das Haus verlassen. Ein Husky, der gerade spazieren war oder sich anderweitig ausgepowert oder seinen Grips angestrengt hat, neigt eher dazu, sich zum Dösen niederzulassen.
  • Geben Sie Ihrem Vierbeiner ein Kau- oder Futterspielzeug, wenn Sie weggehen. So ist er zumindest eine Weile beschäftigt. Geben Sie jedoch nur Spielsachen, von denen Sie sicher sind, dass diese robust und unschädlich sind.

Was ist besser als ein Husky? Zwei natürlich! Mehrhundehalter haben den Vorteil, dass ihre Hunde es besser verkraften, wenn ihre Menschen nicht da sind. Sie haben ja vierbeinige Gesellschaft.

 

Wie lernt der Husky seinen neuen Namen?

Nicht immer gefällt Käufern der Name, den der Husky-Welpe vom Züchter bekommen hat. Doch keine Sorge. Eine Umbenennung ist ganz einfach und der Welpe gewöhnt sich im Handumdrehen an den neuen Klang.

Wer sich bei der Namensauswahl bereits sicher ist, kann den Züchter beispielsweise bereits lange vor der Übergabe des kleinen Huskys bitten, den Welpen ab sofort mit dem geänderten Namen anzusprechen. So gibt es im neuen Zuhause keine große Umstellung und der Welpe wird rasch merken, wenn er angesprochen wird.

Wer sich bei der Taufe seines Hundes schwertut und mehr Zeit braucht, muss sich jedoch auch keine großen Sorgen machen. Eine ablenkungsarme Umgebung, ein paar freundliche Worte und leckere Happen und schon können Sie mit dem Namenstraining loslegen.

Nennen Sie den Welpen möglichst oft beim Namen. Am besten, in Situationen, die für ihn angenehm sind. Stellen Sie ihm beispielsweise den gefüllten Napf hin, sagen Sie „Milo, hier ist Fresschen.“ oder etwas Ähnliches. Auch wenn Sie mit ihm Spielen oder vor die Türe gehen wollen, können Sie ihn beim Namen rufen. Verwenden Sie seinen Namen hingegen nicht, wenn er etwas angestellt hat und Sie ihn tadeln möchten. Gerade zu Beginn sollte der kleine Husky nichts Negatives mit dem Klang in Verbindung bringen.

Auch über den Tag verteilt können Sie das Namenstraining immer mal wieder durchführen. Bewaffnet mit ein paar Leckerlis in der Hosentasche, können Sie Ihren Welpen zwischendurch rufen. Sieht er zu Ihnen, folgt sofort darauf ein Belohnungshappen. Der Husky merkt, dass es sich beim Namensklang lohnt, aufmerksam zu sein und zu Ihnen zu schauen. Und genau dies möchten Sie. Der Namensruf sollte immer die volle Aufmerksamkeit auf Ihre Person lenken. Dies ist beim Training sehr wichtig. Rufen Sie Ihren Hund und er schenkt Ihnen die nötige Beachtung, folgt daraufhin zum Beispiel ein Befehl, wie „Komm“ oder auch „Sitz“.

Klappt das Rufen in reizarmer Umgebung gut, sollten Sie langsam auch draußen und in belebteren Gegenden üben. Nehmen Sie Leckerlis, die besonders schmackhaft sind und es sonst nicht einfach so gibt. So bleiben Sie interessant und der Reiz auf Sie zu achten ist groß.

Vermeiden Sie es hingegen, den Namen in Dauerschleife zu rufen, sollte Ihr Welpe nicht reagieren. Probieren Sie es besser zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

 

Hundeschule besuchen

Eine Hundeschule ist für den Husky bzw. den Welpen deshalb so wichtig, weil dort Hund und Halter lernen, miteinander richtig umzugehen.

Im Rahmen seiner Erziehung erlernt der Hund dort auch die verschiedenen Kommandos, während sein Halter gleichzeitig lernt, die Befehle richtig zu geben.

Welche Erziehungstipps für Huskies haben Sie? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

Dieser Beitrag hat 27 Kommentare

  1. Hallo ich habe einen inzwischen fast 2 Jahre alten Alaskan Husky Mix Rüden, ich habe ihn mit 6 Monaten bekommen und er ist zwar etwas schüchtern aber sehr sehr lieb. Das einzige Problem ist, er folgt nur wen er denkt dass er an der leine ist. Wenn ich die Schleppleine am Halsband lasse muss ich sie nichtmal festhalten damit er folgt, es reicht das Gefühl dass er an der Leine ist, doch sobald diese ab ist, fängt er an mich zu „verarschen“ er kommt nicht mehr her, lässt sich nicht einfangen und spielt quasi fangen mit einem. Ich habe gefühlt wirklich schon alles versucht um das hin zu bekommen bin aber kläglich gescheitert 😀
    Könnt ihr mir weiterhelfen?
    Vielen Dank im Vorraus
    Alles Liebe Dani 🙂

    1. Hallo, das ist normal und typisch hat unsere Hündin auch gemacht als sie indem Alter war! Ist die etwas späte Pubertät bei nordischen größeren Hunden. Lässt dann aber schlagartig nach! Das muss man durchstehen! Ich garantiere das wird besser. Versteck Dich doch mal, mal sehen was er dann macht, wenn Herrchen auf einmal nicht mehr da ist. Wetten er sucht dann verzweifelt?

  2. Hallo zusammen,
    also der Kommentar von Carsten hat mir Mut gemacht. Ich habe meine Sibirian Husky Dame Lara vor dem Tierheim gerettet. Sie war und ist fürwahr ein Überraschungspaket. Sie kannte keine Treppen. Die ersten drei mal musste Papa sie tragen, dann hat sie es geschnallt. nun üben wir das wir langsam die Treppen laufen, nur runter, hoch im Fahrstuhl, sie soll ja lange agil bleiben. Ist ihr Ding der Fahrstuhl. Dann war ich sehr überrascht. Sie bleibt allein! Ich arbeite Acht Stunden. Mache ihr eine Flasche mit Leckerlis fertig, wenn ich heim komme, ist die Flasche hin, aber sie ist glücklich. Auch hört sie auf Kommandos, doch wenn die Leine ab ist, dann Adieu. Ich weiß nicht ob es an mir liegt oder daran, das ich sie erst Acht Wochen habe. Sie läuft an der Leine mal so mal so, aber joggen das geht einträchtig neben einander. Nun versuchen wir einige Tipps von Cesar Milan und Martin Rütter zur Leinenführigkeit, das wird noch dauern. Drei Schritte vor sieben zurück. Die Grundkommandos beherrscht sie sehr gut, auch schwimmen geht ohne Leine. Das Halsband hab ich gleich abgeschafft und sie liebt ihr Geschirr. Andere Hunde sind kein Problem doch bei Besuch oder interessierten Passanten wird hochgesprungen. Das Kommando “ Nein“ wirkt sonst immer doch da nicht. Was kann ich noch tun damit sie das lässt und ich beruhigt wieder Freunde einladen kann?
    Was habt ihr noch so für Spiele um sie zu fördern und was beizubringen? Hoffe ihr könnt mir Helfen.

    LG

    1. Na ja, das Mädel ist ja noch klein und unerfahren hat offensichtlich noch nicht viel von der Welt gesehen! Aber keine Sorge, das gibt sich alles es dauert nur bei Huskies ein wenig länger, denn sie sind etwas länger in der Pubertät, wie auch einige andere nordische und große Hunderassen.

      1. Das noch: unser Laska (Malamute) mussten wir auch erst die Treppe runtertragen und an den Gartenzäunen der Nachbarn vorbeitragen. Sie kam aus der Tierrettung und kannte außer dem Zwinger, wie es scheint nichts.
        Mit zwei Jahren war sie dann eine sehr stolze und überaus selbstbewußte Hundedame! Also nur abwarten!

  3. Ich habe da Erin Problem. Nach einem halben Jahr fängt mein 7Jähriger Husky an beim Autofahren die Hundebox zu zerbeissen.
    Es war nie ein Problem. Ich kann mir nicht erklären warum er das macht, Da es vorher kein Problem war. Wir haben schon alles versucht wie Leckerlies , Spielzeug seine Lieblingsdecke. Nach 10 Min. Autofahrt fängt er an die Box zu zerlegen. Pflanzliche Beruhigungstropfen nützen auch nicht.
    Hat jemand eine Lösung .

    1. Riecht die Hundebox vielleicht irgendwie anders als bisher? War vielleicht ein anderer Hund darin?

  4. Hallo,
    ich besitze ein Husky-Pittbull Mix. Ich habe sie -Lucky- als sie ca. 2 Monate alt war gefunden. Ich lebe im Ausland und hier wo ich lebe gibt es viele Besitzerlose Strassenhunde und Katzen etc…
    Ich habe sie aufgenommen und entschlossen sie aufzuziehen. Ich habe hier viele der Kommentare gelesen und festgestellt dass ich nich die einzige bin.
    Leider habe ich aber ein viel grösseres Problem und bin sehr verzweifelt. Ich weiss nicht ob es einen anderen Ausweg gibt als mein Lucky weiter zu geben….
    Sie war 2 Monate alt als ich sie fand, jetzt ist sie 1,5 Jahre alt. Wir haben alleridng noch 4 Kaetzchen im Haus. Lucky hat mit allen anderen Hunden und Katzen ein Problem. Es gab schon viele Faelle, wo Lucky die Hünde der Nachbarn angegriffen, angebissen hat. Wenn Sie im Haus spürt das ein anderes Hund in der Naehe ist, dreht sie durch. Schon deshalb werden wir Ende des Monats um ziehen. Sie bellt immer wie wild und dreht haeufig durch.
    Kinder kann sie genauso wenig leiden.
    Mittlerweile ist sie sogar auf die Katzen im Haus neidisch, obwohl sie zuvor kein Problem hatte. Sie ist sogar auf mein Freund neidisch. Kann es nicht leiden, wenn wir zusammen rücken etc. Will uns immer auseinander bringen.
    Seit paar Monaten bekommt Sie eine Hunde-Teraphie, was uns zwar geholfen hat aber leider die Probleme nicht gelöst hat.
    Vor 2 Monaten hat sie meinen Freund gebissen. Gestern Abend war ich an der Reihe. Ich kann es nicht begreifen was der Zünder war.
    Ich habe Angst das seine agressivitaet steigen und wir grössere Probleme bekommen werden. Ich kann diese Situation nicht mehr kontrollieren.
    Ist es möglich diese Agessivitaet Anhand hilfe Trainings etc. zu kontrollieren oder zu lehren?
    Ich weiss leider nicht mehr weiter…
    Bin für alle Antworten vorab dankbar…

  5. Ich habe nun schon den 2. jungen Husky (unsere heiss geliebte Malamut-Hündin ist im Alter von 11 Jahren überraschend an Krankheit verstorben) also nun über 12 Jahre Erfahrung mit deren eigenen schönen Charakter und Wesen auch in jungen Jahren. Mein Rat lasst Euch nicht entmutigen, sie sind nicht wie andere Hunde und reagieren besonders intelligent auf sanftes aber sehr selbstsicheres Handeln ihres Besitzers. Strenge sollte man sehr dosiert einsetzten, denn nur dann hat es bei diesen Hunden eine sehr effektive Wirkung. Ein seltenes lautes verbales Zurechtweisen schockiert sie dann um so mehr – und so sollte es ja bei krassem Fehlverhalten auch sein! Unser Hündin war immer auch ohne Leine gut regulierbar aber der junge Rüde, den wir gerade in der Pubertät, also mit 11 Monaten aus dem Tierheim als 3. Besitzer bekommen haben hört noch viel besser, auch beim Freilaufen, was uns sehr positiv überrascht hat. Wir hatten uns eigentlich auf noch viel mehr Stress eingestellt, denn wir leben auf dem Lande mit reichlich Hasen und Feldern etc.. Er hat aber ganz unglaublich schnell einen sog. Bound zu uns aufgebaut, der sehr beeindruckend ist.
    Meine Erfahrung ist daher: Huskies sind nicht schwieriger zu führen als andere Hunde ( wir hatten teilweise zeitgleich auch noch eine Jagdterrier-Hündin und einen Basenghi-Mix als gefundener Straßen Hund dazu) Jeder Hund ist eine eigene Persönlichkeit, das hat eigentlich nicht so viel mit der Rasse zu tun. Mit der sanften aber konsequenten Methode z. B. auch mal mit nicht Beachten zu strafen kommt man am besten zum Ziel. So machen das übrigens auch die Rudelführer bei Wölfen. Da wird Fehlverhalten von rangniederen Tieren nur ganz kurz und knapp mit einem Zwicken und Knurren bestraft und danach wird der Übeltäter für eine Zeit ignoriert und nicht mehr beachtet. Das wirkt ungeheuer habe ich festgestellt!
    Also mein Tip auch mal die wölfischen Verhaltens-Rituale in der Gruppe in Filmen anschauen, man kann daraus auch viel als Mensch lernen im Umgang mit den heutigen domestizierten Hunden.
    Also gebt Euren Hunden das vielleicht heute altmodische Gefühl von patriarchischer Sicherheit und auch ein bisschen Arroganz, denn sie sind keine guten modernen Demokraten wie wir Homo Sapiens heut zu Tage. 😉

  6. Hi mein Name ist Steven ich bin vor einem Jahr in die Staaten ausgewandert . Meine Familie und ich haben einen 6 Monate alten Husky vor der Tötung gerettet . Jetzt zu meiner Frage was mache ich wenn er nicht aufhört mich zu beißen er macht es nicht mit meiner Frau noch mit meinem Sohn nur mit mir. ( Er wirkt nicht aggressiv mehr freudig dabei ) ich habe versucht ihn mit Knochen etc. Abzutrainieren will aber nicht klappen wäre glücklich wenn mir da jemand mit helfen kann ..

    Vielen Dank Steven

    1. Hey Steven. Wir bekommen bei uns die Frage relativ oft gestellt, beschäftigen uns insgesamt viel mit verschiedenen Rassen. Grundsätzlich ist das Beißen sicherlich eines der schwierigsten Trainings, gerade bei eher wilderen Hunden wie dem Husky.

      Dennoch haben wir immer, auch laut der klassischen Erziehung die folgenden Schritte nach und nach gemacht:
      1) Früh anfangen. Je früher Du anfangen kannst, und da bist Du mit den 6 Monaten ja noch super früh dran, desto besser. Klar, Du weist aber auch nicht was er vorher erlebt hat bzw. wie er behandelt wurde, das ist schwer bei Tieren aus den Tötungslagern.
      2) Öfter mal „AUA“ oder „NEIN“ sagen, wenn er wieder beißt. Er mag es, so wie Du es ja beschreibst, eher als Spaß und Spiel ansehen – dennoch muss er lernen und merken, dass es dir eben eher weh tut.
      3) Wie Du es eh schon machst: Andere Spielzeuge oder Knochen anbieten. Muss man langsam antrainieren, nicht zu schnell auch diese Spielzeuge hinlegen bzw. die Hand wegziehen.
      4) Alternativ, und wenn er es immer noch nicht gelernt hat, auch mal den Raum verlassen und ihn „alleine“ lassen. So merkt er, dass sein Spiel und der Spaß aufhört wenn er beißt.
      5) Das kennst Du sicherlich eh: Belohnen wenn er es mal nicht macht. Leckerlies, Streicheleinheiten, etc.
      6) Neue Codewords für das Unterbinden vom Beißen beibringen. Sicherlich weist Du eh schon wie Du ihm neue Sachen beibringst, sprich mit Leckerlis und kleinen Belohnungen Wörter wie „AUS“ oder so beibringen. Wenn er es richtig macht, auch hier wieder belohnen!

      Gehst Du mit ihm in eine Hundeschule? Das kann eigentlich immer helfen und kann dann auch irgendwann demnächst so langsam starten.

      Meistens empfehlen wir das. Bisher haben wir dazu nur gutes gehört. Vielleicht kannst Du ja auch berichten wie bzw. ob es bei deinem Kleinen geholfen hat.

      Viel Erfolg auf jeden Fall!

      Liebe Grüße,
      Die welpen-liebe Hundefreundin Henry 🙂

      1. Hallo Henry!

        Danke für die super Tipps. Davon können bestimmt auch noch andere hier profitieren. Daumen hoch!

        Viele Grüße,
        Vanessa

    2. Hallo Steven,

      Sie haben ja bereits viele Tipps bekommen, wie Sie Ihrem Husky die Beißhemmung beibringen können. Hat etwas davon funktioniert? Er scheint es ja nicht in böser Absicht zu machen. Falls alle Konsequenz nichts gebracht hat, wäre die beste Lösung einen Hundetrainer um Rat zu fragen.

      Viel Erfolg,
      Vanessa

  7. Mein Mann hat einen 8-jährigen Siberian Husky. Er ist grundsätzlich lieb, sobald jedoch seine Schwester mit ihren beiden kleinen Kindern da ist, dreht er (vor Freude) durch. Er bellt und läuft die Kinder um und lässt sich nicht beruhigen. Es ist unendlich nervig und ärgerlich, weil man kein Gespräch mehr führen kann, wenn er im Raum ist.
    Nun bin ich ich schwanger und habe Angst, dass er bei meinem Kind genauso reagiert.

    Kann mir jemand einen Tipp geben, wie wir das Bellen und die Aufdringlichkeit in den Griff bekommen können?

    Viele Grüße.

    1. Hallo Maria!

      Ihre Sorge klingt berechtigt. Selbstverständlich haben Sie Bedenken, dass der Husky Ihres Mannes bei Ihrem Baby genauso reagiert. Darüber hinaus ist es, wie Sie sagen, auch sonst nervig, wenn Besuch mit Kindern da ist. Aber natürlich muss Ihr Husky dieses Verhalten nicht unbedingt bei Ihrem eigenen Nachwuchs an den Tag legen.

      Trotzdem wäre es besser, diese unbändige Freude, das Umrennen und Bellen würde abgestellt. Vielleicht melden sich noch einige Halter mit guten Tipps und Erfahrungswerten. Oder Sie wenden sich (vielleicht noch vor der Geburt) an eine Hundeschule oder einen Hundetrainer, der mit Ihnen gemeinsam an dem Problem arbeitet. Damit Sie bedenkenlos Besuch empfangen können und sich wegen des Babys nicht so viele Sorgen machen müssen.

      Außerdem könnten Sie Ihre Frage auch in einem Hundeforum stellen. Dort gibt es vielleicht andere Hundebesitzer, die ein ähnliches Problem hatten oder haben.

      Viel Erfolg,
      Vanessa

  8. Hallo zusammen,

    ich habe eine 2-jährige Husky-Hündin. Ich hoffe ich kann anderen Husky-Besitzern hier ein paar nützliche Tipps geben.
    Meine Hündin macht keinerlei Probleme und darf sogar mit ins Büro. Die Erziehung habe ich selbst übernommen da ich Hundeschulen nicht vertraue. Es gibt nunmal solche und solche… Ich habe meine Hündin seit sie 13 Wochen alt war und daher konnte ich bei der Erziehung bereits im Welpenalter anfangen: Hier ein paar Tipps:

    – Beißen unterbinden: immer wenn meine Hündin mich im Spiel gezwickt hat, habe ich laut AUA geschrieen, mich neben sie gelegt und meine Wunden „geleckt“, ich habe mir den Arm gerieben, ganz schmerzverzerrt geschaut und natürlich nicht mehr weiter gespielt. Wichtig bei Huskys zu wissen ist, dass sie Mimik lesen können, so können sie auch sehen wenn du Schmerzen hast (oder so tust als hättest du welche :D)
    – Jagdtrieb unterbinden: ich muss dazu sagen ich besitze noch ein Kaninchen, 8 Vögel und Schildkröten, das habe ich mir zu nutzen gemacht. Ich habe Penny einen Maulkorb übergezogen, das Kaninchen im Garten hüpfen lassen und Penny musste neben mir Sitz machen, sobald sie auf das Kaninchen reagiert hat, habe ich sie „gebissen“ (wer Cecar Millan kennt weiß evtl was ich meine) Ich habe meine Hand zu so einer Art Klaue geformt und habe sie damit in den Hals gestoßen, dazu habe ich scharf „Nein“ gesagt. Dasselbe habe ich bei allen Tieren in der Umgebung gemacht, ob Dammwild, Katzen, Hühner oder Lamas. Meine Hündin jagt jetzt nur noch Mäuse auf den Feldern und das erlaube ich ihr auch gerne.
    – Kinder vorsichtig behandeln: Ich habe eine 3 Jährige Nichte und einen 6-Jährigen Neffen die meinen Hund über alles lieben und natürlich auch gerne mit ihr spielen. Anfangs war es natürlich sehr schwierig Penny zu bändigen und ihr klar zu machen das sie mit den Kindern nicht so forsch spielen darf wie mit mir, aber inzwischen ist sie übervorsichtig beim spielen.
    So, wie habe ich das gemacht… Es war nicht einfach, aber ich habe getan als wäre ich ein Kind. Ich habe mich auf den Boden gesetzt, ihr am Schwanz gezogen, „geweint“ wenn sie mich angesprungen hat. Immer wenn sie etwas getan hat was ein Kind verletzen könnte, bin ich aufgesprungen, habe scharf NEIN gesagt und sie auf ihren Platz geschickt. Ich habe mich wieder in Kinderstellung begeben und z.B. mit Legos gespielt. Wenn sie wieder stürmisch gekommen ist, habe ich voriges wiederholt, aufspringen, NEIN sagen, wegschicken.
    Als sie das intus hatte, habe ich meine kleine Nichte zu mir eingeladen und wir haben zusammen am Boden gespielt, meine Nichte hatte sehr schnell raus wie sie NEIN zu Penny sagen muss damit diese sofort von ihr weg geht. Jetzt ist Penny bei jedem Kind vorsichtig und springt niemanden mehr an, auch keine Erwachsenen.

    1. Hallo Daniela!

      Schön, dass Sie einen Weg gefunden haben, Ihren Husky nach Ihren Vorstellungen zu erziehen. Die Erziehung des Hundes ist immer auch eine ganz persönliche Sache. Was möchte ich von meinem Vierbeiner? Was erwarte ich vom gemeinsamen Zusammenleben und der Hund-Mensch-Beziehung? Wie stelle ich mir meinen Idealhund vor? Den Husky von Klein auf zu formen ist nicht einfach. Konsequenz, Lob und positive Verstärkung helfen oft ungemein.

      Danke für Ihre zahlreichen Tipps und Tricks,
      Vanessa

  9. Hallo wir haben einen 4 Monstigen Husky Rüden vom Tierheim bewahrt. Wir haben auch einen Chihuahua den er einfach nicht in Ruhe lässt. Ich denke er will nur spielen aber wenn er zubeißt endet es für den kleinen meistens schmerzvoll.
    Was können wir dagegen tun?
    Lg Stefan

    1. Hallo Stefan!

      Erst mal Hut ab, dass Sie einen Husky in Not bei sich aufgenommen haben. Das ist wunderbar.

      Wie Sie vermutlich wissen, haben Huskys einen stark ausgeprägten Jagdtrieb. Darum kann das Zusammenleben mit anderen kleineren Tieren problematisch werden. Nun haben Sie den Hund gerade erst aufgenommen und der Chihuahua ist ein sehr kleiner Rassehund, den es zu beschützen gilt. Es ist sehr sehr wichtig, dem Neuankömmling von Anfang an klarzumachen, dass Ihr Chihuahua ebenfalls zum Rudel gehört und keine Zwischenmahlzeit ist. An der Beißhemmung muss in diesem Alter auch gearbeitet werden. Würde der Husky mit anderen Vierbeinern seines Kalibers spielen, dürfte er natürlich gröber toben und zupacken, als bei so einem kleinen und zarten Hund. Seien sie bitte vorsichtig.

      Zwischen dem 4. und 7. Monat kommen Hunde zudem in den Zahnwechsel. Hier wird sowieso gern und viel gekaut, gebissen und genagt.

      Liebe Grüße,
      Vanessa

  10. Hallo 🙂

    Wir haben einen Husky der 9/10 Monate alt ist. Wir haben ihn schon öfters für paar Stunden alleine gelassen (hat ganz gut geklappt) ab Mai müssten wir ihn von 8 Uhr bis ca. 16/17 (Mo-Fr) Uhr alleine lassen, denken Sie dass das möglich ist? Ist es Tierquälerei, wenn wir ihn so lange allein lassen; habe ein schlechtes gewissen 🙁 Vielleicht noch zur Hunderasse, er ist ein reinrassiger Husky, kleinere Variante.

    Liebe Grüsse
    Michelle

    1. Hallo Michelle!

      Oje, das klingt leider absolut gar nicht gut. Der Hund wäre 9 Stunden alleine! Für einen „Normalo-Hund“ ist dies schon viel zu lange, aber erst recht für einen so aktiven Hund wie den Husky. Es ist wirklich nicht artgerecht und eigentlich auch nicht zumutbar.

      Hinzu kommt das junge Alter. Ihr Husky ist noch fast ein Baby und körperlich und geistig noch lange nicht ausgereift. Bald kommt er ins Flegelalter (Pubertät) und nicht auszumalen, was er da anstellt, wenn er so ewig alleine bleiben muss.

      Sie sollten dringend über eine Fremdbetreuung nachdenken. Jemand, der ihn in dieser Zeit (zumindest für mehrere Stunden) zu sich nehmen kann. Jemand, der mit ihm Gassi geht, spielt und ihn beschäftigt. Ihr Husky braucht auch noch viel Training. Eine Hundeschule wäre toll (falls Sie noch keine besuchen).

      Gibt es jemanden im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis, der sich um den Vierbeiner kümmern könnte? Es gibt auch Hundekrippen oder Gassiservices. Auf keinen Fall sollten Sie Ihren Hund 9 Stunden allein lassen! Wo soll er sich lösen oder sein Häufchen machen? Ihre Abwesenheit belastet den Hund außerdem sehr.

      Falls es keine andere Lösung gibt, sollten Sie besser über eine Abgabe nachdenken (so hart das klingt) oder ihn zum Züchter zurückbringen.

      Ich hoffe, Sie finden einen Weg.
      Beste Grüße,
      Vanessa

  11. Hallo Michele,
    Unser Husky ist mittlerweile 2 Jahre alt und wir leben zu viert im Haushalt sie ist an den meisten Tagen von 7 bis 15.00 alleine. Mittags kommt der Opa und geht mit ihr kurz Gassi. Es ist kein Problem fuer sie. Ich finde es immer sehr schade das Menschen oftmals eine Rasse auf alle vergleichen. Als sie am Anfang bei mir eingezogen ist wollte ich sie wieder abgeben weil alles bei einem Husky schwierig erschien. Man liest unwahrscheinlich viel ueber artgerechte Haltung mein Hund kennt das was sie von welpe an erlebt hat. Sie lebt mit drei Katzen einem Hasen einem kleinen Hund einem flachen koi Teich in dem sie baden darf Nachbars haben Gaense sie hat unsere hanaufzucht Katzen mit erzogen sie im maul die Treppen hoch und runter getragen und ratet sie hat keines dieser Tiere verletzt oder gefressen. Sie hat den drang auszubuechsen ich habe einen tracker der es mir meldet wo sie ist. Dann hol ich sie. Sie wuerde nie zu Menschen gehen die sie nicht kennt da sie skeptisch ist und anscheinend weiß wie die Allgemeinheit diese Rasse sieht. Ich denke egal welche Rasse man hat eine Hundeschule sollte Pflicht sein weil es dem Hund und dem Menschen gut tut. Wir sind in zwei unterschiedlichen in einem muss sie gehorchen und in dem anderen wird ihr alles langsamer aber ohne Druck beigebracht. Fuer uns und sie ist es genau das richtige denn sie ist definitiv nicht jeden tag gleich drauf sie kann liebevoll und zärtlich sein aber auch stur wie ein Esel dann greifen wir auf die dominante Version der Erziehung zurueck. Klare Aussagen tiefe Stimme und eine eindeutige Mimik. Ich möchte noch kurz ueber den Auslauf was sagen. Am Anfang sagten mir bücher und Foren und Husky Besitzer wie viel auslauf so eine Rasse braucht. Und ich bin geloffen wie eine besessene.Mein Trainer sagte dann okay du erzieht sie zum Athleten. Das wollte ich definitiv nicht. Heute gehen wir so wie wir es wollen manchmal ganz wenig manchmal joggen manchmal radeln alles wie wir Lust haben und nicht müssen. Also Fakt ist meine Husky Rasse jagt aber nicht um zu fressen oder zu töten sondern um dieses andere Tier kennen zu lernen und sie braucht den auslauf wie jede andere Rasse und nicht übertrieben. Was sie braucht ist wertvolle Zeit mit ihrem Menschen sie bleibt locker 9 Stunden allein aber braucht jeden Tag eine gewisse Zeit mit ihrem Menschen im der es um sie geht. Denkt nicht ans abgeben oder schlaue buecher es ist wie im allen Beziehungen Keine ist gleich der anderen kein Kind ist wie es ein Buch beschreibt. Beobachtet und trainiert das wird schon. Mein Husky ist fuer mich auch wenn sie mal bockt das tollste hunde maedel und ich bin froh nicht auf buecher gehört zu haben.

    1. Hallo Ramona!

      Natürlich kann ein Hund auch mal „locker 9 Stunden“ alleine bleiben. Die Regel sollte dies aber nicht sein. Sie haben eine gute Lösung gefunden, indem Ihr Opa mittags kommt und mit dem Hund kurz raus geht. Aber es ist tatsächlich wenig artgerecht, wenn ein Hund jeden Tag 9 Stunden alleine bleiben muss. Er kann sich in dieser Zeit kaum selbst beschäftigen. Ein Spielzeug wird nach einiger Zeit uninteressant und ein Kausnack ist irgendwann aufgefressen. Hunde sind Rudeltiere. Zwar dulden Sie die Einsamkeit für eine Weile, aber ein Dauerzustand für ein gesamtes Hundeleben ist dies eher nicht.

      Schön, dass Sie ein Auslaufs- und Beschäftigungspensum gefunden haben, das zu Ihnen und Ihrem Hund passt. Jeden Tag voller Action ist wahrlich nicht gut. Huskys müssen lernen, dass auch mal Ruhe ist und es gerade nichts zu tun gibt. Sonst haben Sie schnell einen sehr sportlichen Hund mit sehr guter Kondition, der jeden Tag unter Strom steht. Trotzdem benötigen Huskys mehr Bewegung, als andere genügsamere Rassen. Am Ende kommt es jedoch sicherlich auf den individuellen Charakter an. Wie beim Jagen. Es gibt durchaus Huskys, die jagen, um zu fressen. Es gibt leider auch Beispiele, in denen Huskys kleinere Haustiere oder sogar kleine Hunderassen getötet haben. Andere Huskys schauen einem Kaninchen hingegen nicht mal müde hinterher.

      Viel Spaß weiterhin mit Ihrer Husky-Dame,

      Vanessa

  12. Hallo,
    ich habe eine ca. 3-jährige Husky-Mix-Dame aus dem Tierschutz. Seit Januar 2019 ist sie jetzt bei uns.
    Sie ist wahnsinnig lieb und kannte anfangs aber gar keine Befehle (sitz, platz, etc).
    Stubenrein war sie aber schon.
    Sie liebt die Menschen und kleine Kinder, denen sie gern auch mal ein Bussi gibt (was aber meistens mit Geschrei quittiert wird 😉 )
    Sie ist von Anfang an mit mir im Büro. Auch das funktioniert super.
    Huskytypisch bellt sie auch nicht – nur wenn sie frustriert an der Leine nicht zu einem anderen Hund darf.
    Sie läuft inzwischen ohne zu ziehen an der Leine – auch wenn sie sich dort gern den vorderen Platz sichert.
    Wenn ich sie allerdings lobe, wenn sie neben mir läuft, gibt sie direkt Gas, um vor mich zu kommen …
    Jetzt aber zum Problem:
    (Fast) Alle Befehle, die sie kennt, wurden mit Leckerli antrainiert.
    Wenn aber kein Leckerli in Sicht ist, dann macht sie auch nicht das, was ich sage. Sobald ich dann aber das Leckerli raus krame, fällt ihr urplötzlich ein, was sie machen sollte 😀 Sie weiß also, was ich von ihr will – entscheidet dann aber für sich, ob sich das lohnt.
    Wie also schaffe ich es, dass sie ohne Leckerli das tut, was ich möchte? Man hat ja nun mal nicht in jeder Situation ein Leckerli dabei 😉
    LG Melanie

    1. Hallo Melanie!

      Du schreibst, die Hündin kannte zu Beginn gar keine Befehle. Wie bist Du das Training dann angegangen? Hast Du ihr das Leckerli immer gleich gezeigt? Wenn Du es bereits in der Hand hälst und dann einen Befehl gibst, weiß sie natürlich, dass es sich gerade lohnt mitzumachen und führt den Befehl aus.

      Klickertraining eignet sich prima zur Erziehung. Hier wird nach dem Prinzip vorgegangen: Hund macht etwas richtig – der Klicker wird betätigt – erst dann wandert die Hand zur Hosentasche/Snackbeutel o.Ä. und wird übergeben. Somit liegt der Fokus mehr auf Dir, als auf dem Leckerchen in Deiner Hand. Vielleicht wäre Klickern also ein Versuch wert?

      Es können auch Alternativen zum Leckerli angeboten werden. Was mag die Hündin denn besonders gern? Ein Spielzeug, einen Ball, Streicheleinheiten oder etwas in der Art? Es muss gar nicht immer eine Belohnung in Form von Snacks sein. Einige Hunde haben lieber ein wenig Action.

      Klappt es mit dem Training denn gut, wenn Du mit ihr zu Hause bist (reizarme Umgebung) und sie reagiert nur bei Ablenkung einfach nicht? Oder macht sie generell nur mit, wenn du mit den Leckerchen wedelst?

      Normalerweise kann man bei Hunden das Leckerli irgendwann „ausschleichen“ lassen. Also immer weniger geben und irgendwann dann gar nicht mehr bzw. nur ab und zu noch eins reichen.

      Viel Erfolg mit der Erziehung, das klappt schon!
      Liebe Grüße,
      Vanessa

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